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Norwegisches Fjordpferd


Rasseinformationen
Name: Norwegisches Fjordpferd
Grosse: 1.32 - 1.42 m
Farbvariationen: Falbe mit dunklen Aalstrich  und Zebrastreifen
Ursprungsland: Norwegen
Temperament: Leicht zu handhaben, gesellige Rasse
Kategorie: Warmblut
Verwendung: Gelände


Das Norwegische Fjordpferd ist eine alte Rasse mit bemerkenswert primitiven Merkmalen, die denen des Asiatischen Wildpferdes ähneln. Das Norwegische Fjordpferd, einst Reitpferd der Wikinger, ist nicht nur in Skandinavien äußerst beliebt. Die Rasse ist inzwischen auf der ganzen Welt vertreten. Die Reinheit der Rasse konnte seit Anfang des 20. Jahrhunderts erhalten werden. Das Fjordpferd wird von vielen als Vorfahr aller modernen europäischen Kaltblüter angesehen. Die Rasse ist unglaublich vielseitig und eignet sich nicht nur hervorragend als Reitpony, sondern auch für die Arbeit in der Landwirtschaft und als Zugpferd sind unermüdlich Arbeitstiere und heben zudem einen ausgesprochen freundlichen und fügsamen Charakter. Sie zeichnen sich als Falben besonders durch ihre Fellfarbe ihre Stehmähne aus, die in der Mitte dunkel und an den Seiten hell-cremefarben oder manchmal sogar silberfarben ist. Sie sind stämmig mit einem hübschen Kopf, einer breiten Stirn, einem sehr kräftigen Hals und einem kleinen oder gar keinem Widerrist. Die Beine sind kurz und kräftig mit leichtem Fesselbehang und außergewöhnlich harten Hufen. Ihr Körperbau kann sehr unterschiedlich ausfallen. Während einige Fjordpferde fast als leichte Kaltblüter bezeichnet werden könnten, sind andere von feiner Statur und werden daher eher als Reitpony verwendet. Ihr Stockmaß variiert zwischen 1,32 m und 1,42 m.

Quelle:Das grosse Buch der Pferde und Ponys. Rassen.  Sport. Haltung. Pferde


Gattung

Das Pferd gehört zu den Säugetieren. (Mammalia) Sie gehören zu den h&oumlheren S&aumlugetieren (Eutheria).
Die Überordnung nennt sich "Laurasiatheria". Ich sage es so: Die Pferde gehören zu den Unpaarhufern (Perissodactyla), das heißt, dass ihre Hufe nicht gespalten sind, wie man es von Rindern, Schweinen und Schafen her kennt. Ihr wissenschaftlicher Name ist "Equus wird aber auch Linnaeus (seit 1758) genannt.

Es gibt verschiedene Arten:

  • Wildpferd (Equus ferus)
  • Afrikanischer Esel (Equus asinus)
  • Asiatischer Esel (Equus hemionus)
  • Kiang (Equus kiang)
  • Steppenzebra (Equus quagga)
  • Bergzebra (Equus zebra)
  • Grevyzebra (Equus grevyi)

Merkmale

Hier erfährst du, welche Merkmale ein Pferd hat. Hauspferde und -Esel spielen als Reit- und Lasttiere eine Rolle und sind daher weltweit verbreitet.

 

Allgemeines

Typisch ist für Przewalski-Pferde eine kurze Stehmähne. Generell sind Pferde stämmige Tiere mit vergleichsweise großen Köpfen und langen Gliedmaßen. Größe und Gewicht können variieren:
Sie erreichen:


Das Fell eines Pferdes istmeist kurz und dicht. Auffallend ist, dass die" meisten Arten am Schopf,am Nacken und am Schwanz (auch schweif genannt) längere Hare, auch Langhaar genannt, haben.
Bei den meisten Arten ist die Fellfärbung braun oder grau an der Oberseite und an der Unterseite weißich-grau.
Bei mehreren Arten können Streifen an Schulter und Gliedmaßen vorhanden sein. Durch ihr auffälliges schwarz-weißliches Fellkleid sind die drei Zebraarten bekannt.

Kopf und Zähne

Schädel und Kiefer eines Pferdes

Pferde haben einen wuchtigen Kopf. Der Gesichtsschädel ist auffallend langgestreckt und wird vorwiegend vom Oberkiefer gebildet. Auch das Zwischenkieferbein ist verlängert. Das Nasenbein ist lang und schmal, die Augenhöhle ist weit nach hinten versetzt und liegt hinter den Zähnen. Das Kiefergelenk liegt hoch, der Unterkieferast ist vergrößert. Die Augen liegen seitlich am Kopf, die Ohren sind lang und beweglich.

Pro Kieferhälfte haben Pferde jeweils drei Schneidezähne, die meißelförmig ausgebildet sind. In der Regel ist ein Eckzahn bei männlichen Tieren vorhanden. Bei Weibchen fehlen sie, oder sind ganz klein. Dahinter klafft eine als Diastema bezeichnete Lücke.
Pferde haben meist drei Präolaren und drei Molaren pro Kieferhälfte. (ein vierter, der forderste ist daher nur selten vorhanden)

Innere Anatomie

Wie alle Unpaarhufer sind Pferde Enddarmfermentierer, das heißt, dass größtenteils die Verdaung erst im Darmtrakt stattfindet. Der Magen ist, einfach und einkammerig gebaut im Gegensatz zu den Widerkäuern. (Ein Widerkäuer hat vier Mägen!) im sehr grooßen Blinddarm findet die Fermentation statt. Er kann bis zu 90 Liter fassen und besitzt einen doppelschwingigen, bis zu vier Meter langen aufsteigenden Grimmdarm.

Von allen anderen Säugetieren unterscheidet sich der Bau des Eierstocks des Pferdes: Das für gewöhnlich bezeichnende Rinde des Eierstockgewebes mit den Follikeln liegt bei den Pferden im Inneren des Organs, das gefä&zslig;führende Eierstockmark hingegen außen.
Nur an einer Stelle reicht die Eierstockrinde an die Oberfläche.
Diese Stelle wird als "Ovulationsgrube" (Fossa ovarii) bezeichnet und ist als Einziehung außen sichtbar. Der Eisprung kan nur an duieser Stelle (Ovulation) erfolgen.
Wie alle Unpaarhufer haben männliche Tiere keinen Penisknochen, aber ein Skrotum.

Der Luftsack ist eine Besonderheit der Pferde, da er die Aussackung der Ohrtrompete unterhalb der Schädelbasis darstellt.

Feinde und Feindverhalten

Pferde haben eine Reihe natürlicher Feinde. Dazu zählen große Raubtiere wie Hyänen, Wöfe, Wildhunde und Großkatzen. Wie viele Huftiere sind Pferde ausgesprochene Fluchttiere. Auf schnelles und ausdauerndes Laufen ist der Körperbau der Pferde ausgelegt. Bei Bedrohung versuchen Pferde, wenn es irgendwie möglich ist, zu flüchten. Wenn sie in die Enge getrieben werden, können Pferde mit den Hufen treten, oder dem Angreifer schmerzhafte Bisswunden zufügen.

Verbreitungsgebiet und Lebensraum

Noch heute leben die wilden Formen der rezenten Pferdearten im östlichen südlichen Afrika und in den zentralen Regionen Asiens. Das Verbreitungsgebied der Pferde ist in den letzten Jahrtausenden deutlich zurückgegangen. Über weite Teile Eurasiens, Afrikas und Amerikas bis zum Ende des Pleistozäns verbreitet. Aus nicht geklärten Gründen sind sie auf dem amerikanischen Kontinent vor 10.000 Jahren ausgestorben. Als Gründe könnten vermutlich Bejagung durch die neu eingewanderten Menschen, Klimatische Veränderungen nach der letzten Eiszeit, eine Seuche oder eine Kombination dieser Faktoren sein. Auch die Bestände im westlichen Europa dürften vor rund 10.000 Jahren ausgestorben sein. Sie wurden vermutlich in Nordafrika und Westasien in der Antike ausgerottet. Lediglich hielt sich im Iran und im Irak bis ins 20. Jahrhundert eine Population des asiatischen Esels. Im 19. Jahrhundert sind die letzten wildlebenden Pferde, die Tarpane, im östlichen Europa ausgestorben.

Im Gegensatz dazu wurden vom Menschen Hausesel und Hauspferd weltweit verbreitet. Verwilderte Populationen beider Formen gibt es auch in einigen Ländern. Die jeweils größte Anzahl verwildeter Bauspferde und -Esel lebt in Australien, aber auch in den USA und in anderen Ländern kann man sie finden.

Pferde bevorzugen offenes Gelände als Lebensraum. In Sawannen UND Steppen, aber auch in trockeneren Habitaten wie Halbwüsten und Wüsten finden sie sich gut zurecht.
In Europa war nur der Waldtarpan überwiegend Waldbewohner.

Sozialverhalten/h1>

 

Kiangs leben in Gruppen

Pferde sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiev, obwohl sie auch tagsüber auf Nahrungssuche gehen können. Das Sozialverhalten ist unterschiedlich. Bei einigen Arten wie Grevyzebra und Afrikanischem Esel etablieren männliche Tiere Paarungsterritorien, die über 10 Quadratkilometer groß sein können - die größte bekannte Reviergröße aller Pflanzenfresser. Bei
diesen Arten gibt es keine dauerhaften Beziehungen bei erwachsenen Tieren, obwohl sich manchmal Tiere zu Verbänden zusammenfinden können. Bei anderen
Arten widerum wie beispielsweise beim Przewalski-Pferd, Berg- und Steppenzebra begleiten Hengste überwachend eine stutengeführte Herde.
In diesem Fall kann es auch, mit etablierter Rangordnung, zu größeren Herden kommen. Die Komunikation mit Artgenossen erfolgt durch Gesten, wie beispielsweise Haltung der Ohren, des Kiefers und des Schwanzes, aber auch durch Laute.

Fortpflanzung

Die Tragzeit bei einem Pferd dauert 330 bis 410 Tage. Beim Grevyzebra dauert sie am lägsten, beim Hauspferd hingegen am kürzesten. Normalerweise kommt ein einzelnes Jungtier zur Welt, selten Zwillingsfohlen. Das Jungtier ist relativ schwer und weit entwickelt. Bei der Geburt kann es 9 bis 13 % vom Gewicht der Mutter haben. Nach wenigen Stunden nach der Geburt kann es schon der Mutter folgen. Das Jungtier wird nach 0,5 bis 1,5 Jahren entwöhnt. Mit 2 bis 6 Jahren tritt die Geschlechtsreife ein, wobei aus Sozialstrukturen sich Männchen erst später fortpflanzen können. DAS Alter bei Pferden in freier Wildbahn liegt bei etwa 40 Jahren. Pferde in menschlicher Obhut können knapp 50 Jahre alt werden.

Systematik

Tapiere und Nashöner sind die nächsten lebenden Verwannte. Sie bilden gemeinsam die Ordnung der Unpaarhufer. Allerdings sind Tapire und Nashöner enger miteinander verwannt, weswegen die Pferde zusammen mit ihren ausgestorbenen Vorfahren in eine eigene Unterordnung Hippomorpha "Pferdeverwannten" gestellt werden.
Immer noch ist die Anzahl der Pferdearten umstritten. Meist werden 7 oder 8 Arten unterschieden:

 

Die genauen Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den einzelnen Arten sind nicht restlos geklärt. Vermutlich bilden die drei Zebraarten eine Abstammungslinie, ebenso wie die Esel (Afrikanischer und asiatischer Esel), sowie Kiang. Vermutlich ist das Wildpferd am entferntesten mit den übrigen Arten verwandt und hat sich schon früh von einer &Zebra-Esel-Linie" abgespalten.

Hybridbildungen sind auch zwischen den einzelnen Arten bekannt. Kreuzungen zwischen Zebras und anderen Pferdearten heißen Zebroide oder Zebrulle.








Wen ihr noch weiter allgemein Infos über ein Pferd haben wollt mach ein Gestebuch Eintrag und ich werde versuchen so schell wie möglich euer Wunsch zu bearbeiten.



 
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